Was sind Mastzellen – und was bedeutet MCAS?
Mastzellen gehören zu unserem Immunsystem und sind für unseren Körper unverzichtbar. Sie helfen dabei, Krankheitserreger abzuwehren und spielen eine wichtige Rolle bei Entzündungs- und
Heilungsprozessen.
Problematisch wird es, wenn Mastzellen überempfindlich reagieren und zu viele Botenstoffe – sogenannte Mediatoren – freisetzen. Dazu gehören unter anderem Histamin, Tryptase, Leukotriene und
Prostaglandine.
Diese übermäßige Freisetzung kann zu sehr unterschiedlichen Beschwerden führen, zum Beispiel an Haut, Darm, Herz-Kreislauf-System, Atemwegen oder Nervensystem.
MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom) ist deshalb kein einheitliches Krankheitsbild. Jeder Mensch kann unterschiedliche Symptome und individuelle Auslöser haben.
Wichtig ist:
Nicht jeder mit Histaminbeschwerden hat automatisch MCAS – und nicht jeder mit MCAS reagiert ausschließlich auf Lebensmittel. Eine sorgfältige Anamnese und gezielte Diagnostik sind deshalb
entscheidend.
👉 War dir bewusst, dass Mastzellen nahezu jedes Organsystem beeinflussen können?
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